Muskeln und Aikido
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von Stanley Pranin
Aiki News #53 (March 1983)
Übersetzt von Stefan Schröder
Der folgende Artikel wurde durch die freundliche Unterstützung von Natan Cheifetz ermöglicht.
Während der Jahre, in denen ich mich mit dem Aikido befasse, habe ich, wahrscheinlich unbewusst, über vielerlei Dinge im Zusammenhang mit dieser Kunst geistig Buch (manches davon waren nur Eindrücke) geführt.
Ein sich wiederholender Eintrag in meinem zerebralen Kritzelblock hat mit der Anzahl an Leuten zu tun, die körperlich ziemlich stark sind. Manche haben die körperliche Kraft durch Jahre fleißigen Trainings erworben und vielleicht auch durch eine Diät; andere wiederum haben schon vor dem Training dieser Kampfkunst ihre körperlichen Vorsprünge erarbeitet.
Ich bemerke zum Beispiel, dass die neueste Schülergruppe am Hombu-Dojo größtenteils aus strammen jungen Männer besteht, die ihren Mann auch ohne besonderes Budo-Training stehen könnten. Eine der Nebenwirkungen dieses Vorsprungs an Größe und Kraft ist, dass sie im Gegensatz zu weniger gut ausgestatteten Aikidoka über große Reserven bei der Ausübung der Techniken verfügen. Viele der bekannten japanischen Sensei sind darüber hinaus recht kräftig (und auch übergewichtig). O-Sensei war als junger Mann und ist bis in seine Sechziger hinein sehr muskulös gewesen und nutzte dies bei der Entwicklung des Aikido durchaus.
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