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Stöcke und Steine brechen deine Knochen: Eine Einführung in Jo und Bo

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von Meik Skoss

Aikido Journal #106 (1996)

Übersetzt von Raoul Haldimann

Zunächst einmal, hatte ich noch nie von einer Kunst wie der Ishinagejutsu, die Kunst des Steinewerfens, gehört, zumindest nicht als ein organisiertes System, somit hat sich dieses Thema bereits erledigt. Ich weiss nicht warum, aber es machte den Anschein als wäre die Schleuder nie in Japan weitverbreitet. Es wurde sicherlich nie in irgendeiner Art und Weise organisiert wie man es in den klassischen Kampfkünsten oder Koryu finden würde. Übrig bleibt der Stock. Damit kommen wir zum eigentlichen Thema — mehr oder weniger zwei bis drei hundert Schulen, welche den bo (Stab) oder jo (Stock) in ihr Trainingsprogramm aufgenommen haben, entweder als erste oder als zweite Waffe. Viele dieser Schulen werden noch heute unterrichtet.

Der Stock (oder Stab) ist vielleicht die zweitälteste oder drittälteste Waffe, nach der Faust und dem Stein. Er täuscht durch seine einfache Beschaffenheit, aber ist anspruchsvoll in seiner Anwendung.

Beginnen wir mit der Definition. Bo bedeutet „Stab“ und bezieht sich grundsätzlich auf eine Waffe mit einer Länge von sechs shaku bzw. sechs feet (fuss), oder grösser, und einem sun im Durchmesser.1 Jo, bedeutet „Stock“ oder „Knüppel“, ist eine kleinere Waffen und hat keine standardisierte Länge bzw. Durchmesser, dessen Grösse von der jeweiligen Ryu abhängt. Sowohl der Bo als auch Jo fehlt einer Schnittkante oder scharfen Stelle, so dass sie als Schlagwaffen klassifiziert werden und ihre Einwirkungen sich aus der Kraft ableitet, die durch einen gezielten Schlag oder Stich auf eine bestimmte Stelle erfolgen. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Stab vor dem Stock als Waffe systematisch entwickelt wurde, dank der weiteren Reichweite. Der Stock wurde anfänglich im Gefecht als technische Verfeinerung eingesetzt und die Erfahrung mit dieser Waffe nahm zu.

Die Waffe, sei es der Stab oder der Stock, besteht aus Holz. Zu prähistorische Zeiten, wurde Ishibo (Stäbe aus Stein, an einigen archäologischen Stätten gefunden) benutzt. Sie waren ziemlich schwer, schwierig in ihre Herstellung, und konnten manchmal in kritischen Momenten brechen. Beispiele von metallischen Bo (gewöhnlich Eisen) genannt tetsubo, existieren, waren allerdings nicht verbreitet, da sie zu schwer für einen gewöhnlichen Krieger waren. Eine Waffenvariante genannt konsaibo (ein bo aus Holz und besetzt mit Eisen) war ein wenig leichter, aber immer noch schwerfällig. Somit war Holz die beste Loesung. Hier waren die Japaner glücklich. Kashi (Eiche) kann man im ganzen Land finden. Es ist eine Holzart, die sich besonders gut als Waffe eignet – sie ist nicht zu schwer und einfach zu bearbeiten, sie ist robust und belastbar genug, um nach mehrmaligen Schlägen nicht zu brechen, und sie zersplittert nicht so leicht.

Es gibt zwei wichtige Arten von Kashi, meistens bestimmt nach ihren Farben, als weisse Eiche (shirogashi) und rote Eiche (akagashi). Welche vorzugswürdiger ist, hängt gewissermassen von den Leuten mit denen man spricht und der jeweiligen Tradition ab, welcher sie angehören, aber es scheint als wäre Shirogashi besonders im Osten Japans, Kanto, und Akagashi im Westen Japans, oder Kanasi, bevorzugt. Wie auch immer, eine gerade, feste Holzfaser und dass das Holz richtig gelagert wurde (um Krümmungen zu vermeiden), ist worauf man achten muss.

Eine der besten Sachen an beidem Stab oder Stock ist nach meinem dafürhalten, dass sie ziemlich ungefährlich sind; dass heisst, das sie nicht sofort bzw. immer tödlich sind. Die meisten Waffen, welche in den klassischen japanischen Kampfkünsten benutzt werden, sind bestimmt zu töten oder schwerwiegende Verletzung herbeizuführen. Man kann indessen den Bo oder Jo benutzen, um den Gegner ohne dauerhafte Verletzung beizubringen zu überwältigen, daneben sind sie weiterhin einsetzbar gegen „tödlichere“ Waffen, und wenn nötig, können sie diese auch überwinden. Letztendlich, können sie in extremen Situationen mit tötlicher Wirkung verwendet werden so dass ein hoher Grad an Flexibilität bei der Reaktion gegeben ist, und damit eine gute moralische wie auch legale Lösung darstellen.

Was kann man mit einem Stab oder einem Stock machen? Dies hängt zu einem bestimmten Mass von der Länge ab, wobei es solche Bewegungen sind wie Schlagen, Stechen, Blocken, Parieren, Decken, Stossen, Halten oder Pressen, Sperren, Werfen und Festhalten.

Die Techniken sind abhängig von dem Stil, den jemand studiert. Okianwan Bojutsu oder Muhi Muteki-ryu Jojutsu, zum Beispiel, sind ein wenig mehr unkultivierter in natura als einige andere Schulen und deren Techniken bilden eine etwas mehr „zivile“ Selbstverteidigung- Orientierung und einfache Verhaltensweise (im Gegensatz zu dem Kriegerstand) in der Art des Umgangs mit ihren Waffen. Sie sind kampfstarke und wirkungsvolle Stile, und die Trainingsmethoden und Theorien hoch entwickelt genug, deren Schwerpunkte allerdings eher in täglicher Selbstverteidigung liegen als in Gefechtskampf oder in Kämpfe mit anderen Kriegern. Dies soll keine Kritik sein, da ich nicht weiss wie ich diese Situation besser beschreiben soll, aber die Techniken und die generelle Gestalt ihrer Systeme, habe eine andere Griffigkeit als solche, die man in anderen klassischen Ryu findet.

Andere Schulen beinhalten entweder den Stab oder Stock als erste oder zweite Waffe. Shinto Muso-ryu, zum Beispiel, ist ein System, welches entwickelt wurde als ihr Gründer, Muso Gonnosuke Katsuyoshi, es nicht gelang, Miyamoto Musashi in einem Trainingskampf zu besiegen. (Es war nicht ein Duell [bis zum Tode] und wurde mit Waffen aus Holz ausgefochten, zum Zwecke des Verständnis der jeweiligen Kunst und zum Verbessern der eigenen Fähigkeit).

Muso war ein Schüler der Katori Shinto-ryu und war für seine Stabtechnik bekannt. Nachdem er Musashi unterlag, der seine charakteristische jujidome (x-Block) Technik anwendete, hat sich Gonnosuke für weiteres Training in einen Schrein im nördlichen Kyushu begeben. Er erhielt eine Einsicht in die Art des Kämpfens („von den Göttern“), kürzte seinen Stab von sechs Shaku auf die Länge von vier Shaku, ein Sun, ein Bu, mit einem Durchmesser von acht Bu. Er entwickelte und perfektionierte eine Reihe von Techniken, die sich aus der kürzeren Länge der Waffe – dem Jo – ergaben und die spätere Fähigkeit, diese schneller und einfacher zu benutzen als den längeren Bo.

Die Technik, die Gonnosuke vermutlich benutzte, um Musashi zu besiegen, Suigetsu, ist Bestandteil des fortgeschrittenen, „innere Ebene“ Lehre (okuden waza) des heutigen Ryu. Es gibt auch eine Reihe von zwölf Schwerttechniken, die dem okuden waza beigefügt sind: acht für das lange Schwert, vier für das kurze Schwert. Einige von ihnen sind sehr ähnlich zu, wie auch Grundbestandteil, des ganzen Aufbaus der Jo Technik. Zusammen mit dem hiden gokui (die höchste Stufe der Lehre, welche nur solchen Personen gezeigt wird, die den Menkyo Kaiden, „ Lizenz zur totalen Überlieferung“ erhalten haben), bilden sie die technische Grundlage auf die Ryu aufbaut. Shinto Muso-ryu wird nun „Jo“ Stil genannt, wobei es ursprünglich als Bojutsu bezeichnet wurden ist. Etwas worüber man mal nachdenken sollte…

Die Katori Shinto-ryu und Yagyu Shingan-ryu beinhalten den Bo (und andere Waffen) in ihren Training wie es auch die Akrai-ryu und Kiraku-ryu tun. Dies basiert auf der These, dass auch wenn das Schwert die bevorzugte Waffe eines Kriegers war, diese nicht immer verfügbar war oder er vielleicht einen Gegner gegenüberstand, der mit einem Bo bewaffnet war. Damit wurde es für ihn erforderlich zu lernen, wie es gemacht wird und wie es angewendet wird. Heutzutage nennen wir dies “Cross-training” (Kreuztraining).

Toda-ha Buko-ryu bo und Tendo-ryu jo Techniken basieren auf der Idee, dass beim Brechen des Naginata inmitten eines Kampfes auf dem Schlachtfeld, man mit dem übrig gebliebenen Teil des Griffes auskommen muss. Als Hilfsmittel auf dem Schlachtfeld, diese Techniken stellen das Naginata waza dar, mit dem einzigen Unterschied, dass man nun seinen Gegner schlagen muss als ihn mit der Klinge zu schneiden oder zu erstechen. Das Einsparen von Bewegungen erlaubt es den Lehrlingen Bewegungen zu übernehmen, die sie bereits praktizieren, um sich diesen Bedingungen anzupassen. Alles was dann übrig bleibt ist, dass sie Zusätze lernen müssen, die zweckmässig für die neuen Umstände sind.

Jojutsu erfasst, das vermutlich als Teilbereich zu bezeichnende, so genannte Tanjojutsu (kurze Stock Kunst). Relativ wenige Tanjo Schulen wurden als gesonderte Einheiten gegründet. Allerdings ist die einzige mir bekannte die Uchida-ryu. Sie enthält zwölf Techniken und wurde mit dem Shinto Muso-ryu zusammengefasst. Es ist ein System der Meiji Periode und stellt hauptsächlich Selbstverteidigung dar, im Gegensatz zur Angriffskunst, die einen Spazierstock oder Wanderstab als erste Waffe verwenden. Ihre Techniken bestehen aus Ausweichmanöver, um plötzliche Angriffe zu entgehen und eine Variation an einfachen Gegenschlägen, Stössen, Niederdrücken oder Blocktechniken, um Widersacher zu überwältigen. Alle diese Techniken werden bei einem mit einem Schwert bewaffneten Angreifer angewendet, würden aber genauso gut gegen ein Messer oder einen unbewaffneten Angriff anwendbar sein.

Kukisihin-ryu benutzt sowohl einen Stab in ganzer Länge wie auch einen gekürzten, genannt Hanbo (wörtlich halber Bo), und ist weit als effektive Technik bekannt. Die Waza des kurzen Stabs (Stock) scheint vornehmlich auf Verteidigung gegen unbewaffnende Angriffe ausgerichtet zu sein, obwohl auch genauso wirkungsvoll gegen Waffen wie dem Schwert oder Dolche sind; die Technik mit einem langen Stab wendet man generell gegen ein Schwert an.

Der Hontai Yoshin-ryu, eine Jujutsu Schule konzentriert im Kansai Gebiet, umfasst eine Linie des Kukishin-ryu bojutsu in sein Lehrplan. Die Techniken des Hontai Yoshin-ryu sind ihre Leichtigkeit bei den Bewegungen und eine hohe Schlagfertigkeit—und ungewöhnlich, wenn ich es so sagen darf— ist das Auslassen von Bewegungsexponenten, die bei einem Angriff des Gegners mit einem Hanbo gemacht werden.

Die andere Linie des Kuhishin-ryu, besonders die Technik des kurzen Stocks, ist rühmlich für seine schmerzhafte Wirkung. Die Techniken erfordern, dass man bis an die Belastbarkeit trainiert, wobei zu viel von dieser Art Extrem zu Verletzung von Körper und Geist führt. Einem älteren Lehrer zufolge, ist mehr als ein halbe Stunde oder so, zweimal die Woche, soviel wie man machen kann bzw. sollte.

Andere Variationen der gewöhnlichen Stab- oder Stockkunst enthalten Chigirikijutsu (eine beschwerte Kette, verbunden mit einem Hammerstiel mit einer Länge von vier Shaku, welche als Flegel benutzt wird) und der Shikomizue (ein Wanderstock, der eine versteckte Schwertklinge enthält). Chigirikijutsu hat man vor allem in der Vergangenheit genutzt, allerdings scheint derzeit nur Araki-ryu und Kiraku-ryu diese Kunst erhalten zu haben. Interessanterweise sind beide dieser Ryu in der Gumma Präfektur konzentriert.

Diese Ryu offenbaren deutliche Anzeichen von einer gegenseitigen Beeinflussung bei Techniken und Trainingsmethoden in etlichen Punkten, warum sie die einzigen sind, die weiterhin mit der Flegel trainieren, ist eher rätselhaft. Das Chigiriki kata (vereinbarte Form) der Araki-ryu und Kiraku-ryu sind besonders wirkungsvoll um sowohl die gegnerische Waffe einzufangen als auch die Kette um seinen Fuss zu wickeln und ihn zu Boden zu werfen, um ihn einfacher zu töten. Der Benutzer (in der Kata) bleibt mehr oder weniger auf eine Stelle stehen. Jedoch hängt die eigentliche Wirkung dieser Waffe von der Fähigkeit ab sich zu bewegen, um das gegnerische Maai zu stören, und das Suki (einen kurzzeitige Öffnung der gegnerischen Verteidigung) auszunutzen, um ihn entweder mit der Flegel oder dem Hammerstiel anzugreifen. Die beschwerte Kette ist sehr effektiv. (Ich habe ein wenig freie Übung mit einem Freund gemacht, der Araki-ryu macht, und es war als würde man eine Küchenmaschine gegenüberstehen. Ekelhaft….)

Die Shikomizue ist eine Art exzentrische Waffe. Es wurde viel Lärm über sie durch die Ninjacompoop Leute gemacht (Entschuldigung, aber ich kann einfach nicht verstehen, warum jemand gerne lernen möchte, wie man einen Untermenschen Attentäter werden möchte), aber ich musste bis jetzt viele Belege über sie finden seit dem ich in methodischer Form jede Form der Koryu erforsche. Mein Vermutung ist, dass neben dem „legitimen“ historischen Gebrauch als Waffe durch die Ninja, war es eine eigenwillige Waffe oder möglicherweise eine besonders moderne aus der Edo oder frühen Meiji Periode. Ich glaube, dass sie ziemlich genauso genutzt wurde wie Tanjojutsu – eher für Selbstverteidigung als nur für das Gefecht selbst. Während der Edo Periode (und vorher) trug ein Krieger sein langes und sein kurzes Schwer stets bei sich, was sein Recht und Pflicht war, wohingegen das mit sich führen von Waffen durch Bürger sehr streng geregelt wurde und der unüberlegte Gebrauch mit schneller, strenger Strafe geahndet wurde.<2

Die japanische Polizei macht von dem Stock Gebrauch. Keijojutsu (wörtlich polizeiliche Stockkunst oder Gummiknüppel) und Keibojutsu (wörtlich polizeiliche Schlagstockkunst) kampfbetonte Methoden, die für die breite Masse nicht zugänglich ist. Die Technik in Keijojutsu wurde von der Shinto Muso-ryu aufgenommen, um mit dem Gebrauch im Strassenkampf und modifiziert – bedeutet weniger tödlich – den Bedingung moderner Gesellschaft zu begegnen. Dabei sind sie weiterhin sehr wirkungsvoll, die Ziele und Einsatzmöglichkeiten haben sich geändert, die den Beamten erlaubt, einen Verdächtigten zu kontrollieren und ihn am Leben und relativ unbeschadet zu lassen, als ihn durch jede erdenklich Weise niederzustrecken. Die Keibojutsu Techniken kommen von der Ikkaku-ryu Juttejutsu (Knüppel Kunst) und wurden in ähnlicher Weise verändert, um in modernen sozialen Klima verwendet zu werden. Es gab einige Änderungen bei den Waffen als auch beim Trainingsablauf in den letzten Jahren und es bleibt abzuwarten, ob diese Kunst in der gegenwärtigen Form erhalten bleibt.

Weil dies „richtigen“ Waffen sind und sehr gefährlich sein können, wenn sie nicht sachgemäss benutzt werden, haben weder der Stab noch der Stock Trainingsmethoden oder Wettkampf Aspekte, bei denen Schutzausrüstung benutzt wird und beschäftigt sich bei Freistilübungen mit Waffenattrappen wie beim Kendo oder der Naginata. Man trainiert nur durch die Verwendung von Kata (formal vorbestimmte Trainingsübungen). Das klingt ein wenig nievaulos für Leute, die meinen, dass Freistilkämpfe für einen die Möglichkeit eröffnet, um Kampferfahrung zu sammeln, dafür ist es bestimmt eine wirkungsvolle Methode, um die wesentlichen Grundbestandteil wie Distanz, Takt, Bewegungsabläufe, und Bewusstsein zu erlernen.

Viele Leute scheinen das Kata Training zu unterschätzen als Mittel um wirkungsvolle Techniken zu entwickeln, was vielleicht an der Fehlvorstellungliegt, was die Methode wirklich enthält, oder weil sie noch nie eine richtig effektive Darstellung einer klassischen Kata gesehen haben. Ich hoffe, dass in Zukunft Leute einen präziseren Einblick erlangen, in wie jemand trainieren kann und (wage ich es zu sagen?) sollte. Der Stock und Stab eröffnen einem einen grossartigen Ausgangspunkt, um zu beginnen.

Notes

1.Ein Shaku ist die traditionelle Längeneinheit, was ungefähr ein foot [30.5 cm] lang entspricht, und wird immer noch als Masseinheit für Waffen verwendet. Ein Shaku ist unterteilt in zehn SunBu unterteilt wird.

2. Das wurde bis in die heutige Zeit übernommen, wodurch der Zugang zu Waffen in Japan streng kontrolliert wird und die meisten modernen Japaner verstehen nicht, wie man sie führt oder benutzt im „eigentlichen“ Sinne. Auch einige ältere Vertreter der klassischen Kampfkünste, welche mit den traditionellen Waffen ausgebildet wurden und die am ehesten „20.Jahrhundert Samurai“ sind, fällt es schwer, Handfeuerwaffen zum Beispiel, zur Selbstverteidigung zu nutzen. Dies ist ein interessanter Zwiespalt…

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Mit dem Beitritt ins Aikido Dojo von Takahashi Isao in Los Angeles im Jahr 1966 begann Meik Skoss sein Kampfkunsttraining. 1973 war er in Japan um sein Training in Aikido und Muso Jikiden Eishin-ryu Iaido with Hikitsuchi Michio. Später 1976 nachdem er nach Tokyo umgezogen began Skoss sein Training in in der Shinto Muso-ryu Jojutsu von Shimizu Takaji, Toda-ha Buko-ryu naginatajutsu von Muto Mitsu, und Tendo-ryu naginatajutsu von Sawada Hanae, weiterhin besuchte er das Aikidotraining im Aikikai Hombu Dojo. In dieser Zeit begann seine Zusammenarbeit mit Donn F. Draeger, als er Hoplologisten auf einigen Reisen nach Südostasien begleitete. 1979 begann er sein Training in der Yagyu Shinkage-Ryu Heiho / Kenjutsu und Yagyu Seigo-Ryu Battojutsu unter dem Schulleiter Yagyu Nobuharu Toshimichi. Er trainierte auch Judo, Tai-Chi Chuan , Goju-Ryu Karate-Do neben den genannten Koryu, momentan trainiert er Judo, Atarashii Naginata und Jukendo. Skoss besitzt den 4. DAN im Aikido (Aikikai), 5. DAN im Zen Nihon Kendo Renmei Jodo, 5. DAN im Jukendo, 3. DAN Tankendo, 2. DAN Atarashii Naginata, Okuden Mokuroku und die Shihan Lizenz in der Toda-ha Buko-Ryu Naginatajutsu und Sho-Mokuroku in der Shinto Muso-Ryu Jojutsu. Er ist einer der wenigen Hoplologisten, welcher die Arbeiten von Donn F. Draeger weiterführt. Skoss ist durch fast ganz Japan gereist und hat auf der Suche nach Informationen sehr viele Koryu- und auch modernen Budoschulen besucht. Jetzt lebt er in New Jersey (USA), er uns seine Frau unterrichten Jojutsu, Kenjutsu und Naginatajutsu in ihrem Madison Dojo. Er ist erreichbar unter: mskoss@koryubooks.com