Aikido Journal Home » Articles » Feder und Schwert im Einklang Aiki News Japan

Feder und Schwert im Einklang

Available Languages:

von Stuart Robbins

Aiki News #26 (August 1977)

Übersetzt von Stefan Schröder

Der folgende Artikel wurde durch die freundliche Unterstützung von Kevin Saunders aus Hong Kong ermöglicht.

I

Für den Dichter hängt alles an der Perspektive. Alleine in seiner Höhle, widmet er sich der Beschwörung dieser Idee. Die Worte fließen aus seinem Herzen durch die Feder auf das Papier. Wenn seine Tinte ausgeht, so hat er doch noch sein Blut, welches sanft durch seine Feder fließt.

Jeder Schriftsteller hält Zwiesprache mit den Charakteren, die er erschafft. Dieses stete Duell zwischen Autor und Subjekt endet oft in einem Patt, manchmal auch in Sieg/Niederlage. Der Wendepunkt in einer jeden Konfrontation ist der Prozess der Wahrwerdung, wenn der Charakter mit seinem Erschaffer um seine Unabhängigkeit ringt.

In seiner Einsamkeit erschafft er imaginäre Gegenspieler, rüstet sie geschickt mit der immer wiederkehrenden Energie der Metapher aus. Mit den Worten seiner Verse muss der Autor besiegt werden. Seine Erneuerung ist das Paradox, welchem jeder Poet gegenübersteht, wenn er seine Feder mit Blut füllt und zu schreiben beginnt — er weiss genau, dass sein Leben von der Kraft seiner Worte abhängt, von der Fähigkeit seiner eigenen Charaktere ihn niederzuwerfen.

II

Es gibt vielerlei Krieger: Krieger der Lust und des Glücks sind auf einer Seite blind. Sie sehen nur, was ihr Schwert leicht durchschneiden kann und sie sterben wegen dieser eingeengten Perspektive durch die Klinge, die sie nicht kommen sahen. Der Krieger der Lust (Stärke) und des Glücks kämpft nur an einer Fingerspitze über der Klippe hängend, als hinge sein Leben von dem tiefen Fall ab, der vor ihm liegt.

(The full article is available for subscribers.)

Subscription Required

To read this article in its entirety please login below or if you are not a subscriber click here to subscribe.

Username:
Password:
Remember my login information.